REP-Jugend Hessen fordert: Stoppt die Euro-Rettung!
Dienstag 8. Mai 2012 von Redaktion
“Die Republikanische Jugend vergleicht die Euro-Rettungsschirme mit dem Laufen in einem Hamsterrad. Unsere Politiker bieten keine Lösungen, sondern beschließen eine Schuldenpolitik, welche den Hass auf andere Länder schürt.”, so der stellv. Landesjugendvorsitzende Stefan Offhaus.
Alle Parteien sind sich einig: Der Euro muss durch Schulden gerettet werden!
Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben aktuell ein großes Ziel: Sie wollen den Euro retten! Doch jede dieser Parteien bietet als Lösung ein neues Experiment, welches mit noch mehr Schulden endet. In diesem Punkt sind sie alle gleich und hinterlassen der nächsten Generation durch ihr verantwortungsloses Handeln einen Scherbenhaufen.
Statt die Schulden auf breiter Front in Europa komplett zu beseitigen, feiert man einen Schuldenschnitt für Griechenland. Dabei wird allerdings verschwiegen, dass die Bundesrepublik bereits mehr Schulden hat, als sie jemals zurückzahlen kann. So im übrigen auch jedes andere Land der europäischen Union. Nicht nur dies, unsere herrschenden Politiker entschieden sich dazu auch noch, für die Schulden anderer Länder gerade zu stehen und veranlassen die EZB, den Banken durch die Beschlüsse der Rettungsschirme für die Euro-Rettung weiteres Geld zu leihen. Eigentlich müsste es klar sein, der Euro ist auch durch neue Schulden, die Rettungsschirme, nicht mehr zu retten.
Das Geld der Rettungsschirme landet bei den Banken nicht beim Volk!
Man versucht uns Deutschen glaubhaft zu machen, dass das Geld zum Beispiel bei den hoch verschuldeten Griechen landet. Doch das ist falsch! Das Geld landet bei den Banken, bei denen die Staaten, darunter auch Deutschland neue Schulden machen. Dieses Spiel treibt man offensichtlich bis die Blase platzt. Der Gewinner und der Verlierer ist in „diesem Spiel“ schon vorprogrammiert.
Die Schuldenpolitik könnte man mit dem Spiel Monopoly vergleichen. Die Bank vergibt das Geld und der Spieler in der Schloßallee macht den großen Profit, bis keiner der anderen Spieler mehr Geld zur Verfügung hat.
Bei dieser Schuldenpolitik muss der Bürger – egal wo in Europa – für die Schulden gerade stehen. Denn er zahlt die Zinsen der Schulden durch Steuererhöhungen und die Verweigerung von staatlicher Serviceleistungen durch Sparprogramme. Geholfen wird dabei keinem Europäer, weder den Griechen, Iren, Spaniern, noch den angeblich reichen Deutschen. Dafür schürt man den Hass auf diejenigen, welche den durch die Schuldenpolitik ausgelösten Sparhaushalt nicht weiter tragen möchten.
Schwere Folgen der Euro-Rettung, eine Währung, die wir Deutsche niemals wollten
Wir Deutsche wurden niemals über die Einführung zum Euro via Volksentscheid befragt, anders als z.B. in Schweden. Laut verschiedenen Umfragen hätten sich bei einem Volksentscheid die Mehrheit der Deutschen gegen den Euro ausgesprochen, welchen unsere im Bundestag vertretenen Parteien nun retten möchten.
Doch dies ist Ihnen, Frau Merkel, bewusst! Warum möchten Sie also eine Währung retten, die wir Deutsche mehrheitlich niemals wollten? Ist es Ihr Ziel, zum Wohle einer Minderheit unserem Volk Schaden zuzufügen, indem Sie andere Länder als korrupt und faul abstempeln? Mit dieser Politik zerstören Sie uns Deutschen den Traum im Urlaubsparadies Griechenland oder Spanien Urlaub zu machen! Denn wer reist schon gerne in Länder, in denen er nicht mehr erwünscht ist, oder gar Gewalt ausgesetzt sein könnte? Manch einer wünscht sich in diesen Zeiten gerne eine D-Mark in Drachme zu tauschen, um seinen Urlaub ohne Angst in einem wunderschönen Land zu verbringen.
Die Beseitigung aller europäischen Schulden ist die einzige Lösung!
Wir – die Republikanische Jugend - fordern: dass sich unsere Politiker für den Erlass aller europäischen Staatsschulden einsetzen, nicht nur für einen Schuldenschnitt Griechenlands.
Außerdem fordern wir die Abschaffung des Euros und die Einführung nationaler schulden- und zinsfreier Währungen für stabile Preise und fairen Handel. Wir wünschen den Griechen ihre Drachme und uns eine neue harte D-Mark. Wir wünschen, dass jedes Land wieder für seinen eigenen Haushalt verantwortlich ist. Wir wollen keine Staaten erpressen, Sparpakete einzuführen, welche sie nicht möchten.
Eine Jugend - egal wo – möchte nicht für Schulden geknechtet werden, welche sie nicht verursacht hat und die zudem hauptsächlich durch Zins und Zinseszins entstanden sind.
V.i.S.d.P.: Stefan Offhaus (stellv. Landesjugendvorsitzender)
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